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Allergologe: Finden Sie den richtigen Spezialisten und buchen Sie online einen Termin

T. Baumert, HNO-Arzt à Berlin

Herr Tobias Baumert

Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Kurfürstendamm 33
10719 Berlin
Nur Privatpatienten und Selbstzahler
H. Nehring, HNO-Arzt à Berlin

Herr Hans Nehring

Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Kottbusser Damm 33
10967 Berlin
Frau Dr. Kling (vormals Steinbrecher), Hautarzt / Dermatologe à München

Frau Dr. Eva Kling (vormals Steinbrecher)

Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
Effnerstraße 41
81925 München
Nur Privatpatienten und Selbstzahler
Frau Dr. med. Stuhrmann, HNO-Arzt à Meerbusch

Frau Dr. med. Nicole Christina Stuhrmann

Fachärztin für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Düsseldorfer Straße 1
40667 Meerbusch
Kassenpatienten, Privatpatienten und Selbstzahler
A. Härtenberger, Hautarzt / Dermatologe à Berlin

Frau Angelika Härtenberger

Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
Scharnweberstraße 16
13405 Berlin
Nur Privatpatienten und Selbstzahler
Herr Prof. Dr. med. Reinhold, Dermatologie und Venerologie à Bonn

Herr Prof. Dr. med. Uwe Reinhold

Facharzt für Dermatologie und Venerologie
Friedensplatz 16
53111 Bonn
K. Stoyanova, Weiterbildungsassistent à Berlin

Frau Krastina Stoyanova

Weiterbildungsassistent
Schönstraße 5
13086 Berlin
Kassenpatienten, Privatpatienten und Selbstzahler
Frau Dr. Haupt, Hautarzt / Dermatologe à Hamburg

Frau Dr. Gudrun Haupt

Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
Krohnstieg 41-43
22415 Hamburg
Kassenpatienten, Privatpatienten und Selbstzahler
Frau Dr. Schikora, HNO-Arzt à Berlin

Frau Dr. Henriette Schikora

Fachärztin für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Danziger Straße 5
10435 Berlin
Herr Dr. Wiesner, Kinderarzt à Berlin

Herr Dr. Martin Wiesner

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Bochumer Straße 1
10555 Berlin

Der Allergologe: Experte für Überreaktionen unseres Immunsystems

Die Allergologie ist ein medizinisches Fachgebiet. Sowohl Fachärzte für Hals-Nasen-Ohrenkunde und Fachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten, als auch Fachärzte für Innere Medizin und Pneumologie arbeiten in diesem Bereich. Nach einer 18-monatigen Weiterbildung sind diese Fachärzte darauf spezialisiert, allergiebedingte Erkrankungen zu erkennen und zu behandeln, beziehungsweise diesen vorzubeugen.

Wann sollte man einen Allergologen aufsuchen?

Das Immunsystem von Allergikern, also Menschen, die unter einer Allergie leiden, reagiert auf harmlose Stoffe aus unserer Umwelt so, als wären es Krankheitserreger. Es ist nicht in der Lage, zwischen schädlichen und unschädlichen Substanzen zu unterscheiden. Nach einem ersten, unauffälligen Kontakt mit einem bestimmten Stoff (Allergen) hat sich das Immunsystem diesen gemerkt und geeignete Abwehrstoffe gebildet. Bei einem zweiten Kontakt mit dieser Substanz reagiert das Immunsystem von Allergikern über und gerät außer Kontrolle. Der Organismus schüttet in der Folge viele Botenstoffe aus, vor allem sogenannte Histamine. Histamine lösen die für eine Allergie typischen Reaktionen des Körpers, wie zum Beispiel Rötungen, Schwellungen und Juckreiz, aus.

Eine Allergie kann grundsätzlich von jedem Bestandteil unserer Umwelt ausgelöst werden. Meistens sind es Stoffe aus der Natur. Insgesamt sind etwa 20.000 verschiedene Allergene bekannt. Auslöser für einen allergischen Schnupfen sind zum Beispiel Pflanzenpollen (Heuschnupfen), Ausscheidungen von Hausstaubmilben (Hausstaubmilben-Allergie), Tierhaare und Ausscheidungen von Tieren oder Lebensmittel. In schweren Fällen kann sich ein allergischer Schnupfen zu einem allergischen Asthma entwickeln (Asthma bronchiales). Husten, Atemnot und teilweise Angstzustände sind die Folge.

Auch Metalle, insbesondere Nickel, sowie chemische Substanzen, beispielsweise Konservierungsstoffe oder Substanzen in Waschmitteln und Insektengifte, reizen unseren Körper und rufen allergische Symptome hervor (Kontaktallergie, Insektenstich-Allergie).
In den häufigsten Fällen reagieren Haut und Schleimhäute auf allergene Substanzen. Vor allem unsere Augen, unsere Atemwege und unser Verdauungssystem sind betroffen. Diese Organe gelten als Eintrittspforten für Allergene in unseren Körper.

Wenn bei Ihnen allergische Symptome wiederholt oder dauerhaft auftreten, kann es notwendig sein, einen Allergologen aufzusuchen. Er berät Sie in solchen Fällen eingehend und plant mit Ihnen gemeinsam eine mögliche Behandlung.

In seltenen Fällen kann eine allergische Reaktion einen Schock auslösen (anaphylaktischer Schock). Die Folge ist ein starker Abfall des Blutdrucks und ein Stillstand der Atmung und des Kreislaufs. In diesem Fall handelt es sich um einen ärztlichen Notfall.

Welche Untersuchungen führt ein Allergologe durch?

Zu Beginn der Untersuchung führt der Allergologe mit Ihnen ein ausführliches Gespräch (Anamnese). Der Arzt stellt Ihnen gezielt Fragen, in welchen Situationen oder zu welcher Zeit welche Beschwerden auftreten. Zur Untersuchung des Nasen-Rachen-Raums und der Nasennebenhöhlen und um eine Allergie von einer Erkältung abzugrenzen, wendet der Allergologe weitere Untersuchungen an:

- Nasenspiegelung (Rhinoskopie)
Eine Nasenspiegelung ermöglicht dem Arzt einen Blick in das Innere der Nase. Er führt ein trichterförmiges Instrument in die Nasenöffnung ein und betrachtet, unter Zuhilfenahme einer Lichtquelle, die vorderen Nasengänge und die Nasenhöhle. So kann der Allergologe unter anderem prüfen, ob die Schleimhäute geschwollen sind. Er kann weiterhin abklären, ob Fremdkörper oder Tumore die Ursache für die Symptome sind.

- Ultraschall-Untersuchung
Mit Hilfe von Schallwellen untersucht der Allergologe Weichteile, wie zum Beispiel Ihre Schleimhäute, auf Schwellungen und Verletzungen. So kann er von außen das Innere der Nasennebenhöhlen beurteilen und eventuelle Probleme feststellen.

Besteht der Verdacht auf eine Allergie, steht dem Allergologen eine Reihe verschiedener Allergietests zur Verfügung. Der Pricktest wird am häufigsten genutzt.

Pricktest
Auf die Haut Ihres Unterarms werden häufige Allergene als Flüssigkeit auf vorher markierte Stellen geträufelt. Damit die Allergene in die oberste Hautschicht eindringen, wird eine Prick-Lanzette kurz in die Hautoberfläche eingedrückt. Ob eine allergische Reaktion erfolgt, zum Beispiel eine Rötung oder Schwellung, prüft der Arzt nach etwa 25 Minuten.

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