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Belastungs-EKG: Finden Sie den richtigen Spezialisten und buchen Sie online einen Termin

Herr Dr. med. Hölzenbein, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie à München

Herr Dr. med. Ulrich Hölzenbein

Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
Theatinerstraße 46
80333 München
Nur Privatpatienten und Selbstzahler
Frau Dr. med. Gudejko-Thiel, Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie à Berlin

Frau Dr. med. Justine Gudejko-Thiel

Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie
Brunowstraße 52
13507 Berlin
Kassenpatienten, Privatpatienten und Selbstzahler
Herr Dr. med. Listmann, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie à Wiesbaden

Herr Dr. med. Eckart Listmann

Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
Langenbeckplatz 2
65189 Wiesbaden
Kassenpatienten, Privatpatienten und Selbstzahler
Herr Dr. med. Travnik, Facharzt für Allgemeinmedizin à Leverkusen

Herr Dr. med. Peter Travnik

Facharzt für Allgemeinmedizin
Gezelinallee 16
51375 Leverkusen
Kassenpatienten, Privatpatienten und Selbstzahler
Dr. Cerasani-Pieper, Facharzt für Allgemeinmedizin à Bonn

Dr. Lisa Cerasani-Pieper

Facharzt für Allgemeinmedizin
Ringstraße 72
53225 Bonn
Kassenpatienten, Privatpatienten und Selbstzahler
F. Heidenreich, Facharzt für Allgemeinmedizin à Hürth

Herr Florian Heidenreich

Facharzt für Allgemeinmedizin
Luxemburger Straße 313
50354 Hürth
Kassenpatienten, Privatpatienten und Selbstzahler
Herr Dr. med. Riediger, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie à Berlin

Herr Dr. med. Fabian Riediger

Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
Rüdesheimer Straße 8
14197 Berlin
Kassenpatienten, Privatpatienten und Selbstzahler
Hauptstraße 64-68
50226 Frechen
Kassenpatienten, Privatpatienten und Selbstzahler
Frau Dr. med. Betzl, Fachärztin für Innere Medizin und Angiologie à München

Frau Dr. med. Gabriele Betzl

Fachärztin für Innere Medizin und Angiologie
Maffeistraße 3
80333 München
Kassenpatienten, Privatpatienten und Selbstzahler
J. Steinbach, Facharzt für Innere Medizin à Leipzig

Herr Johannes Steinbach

Facharzt für Innere Medizin
Delitzscher Straße 68
04129 Leipzig
Kassenpatienten, Privatpatienten und Selbstzahler

Belastungs-EKG: Wie schlägt das Herz bei Anstrengung?

Das Belastungs-EKG, auch Stress-EKG oder Ergometrie genannt, ist eine Untersuchungsmethode, bei der der Arzt den Herzschlag bei körperlicher Belastung aufzeichnet. Das Wort Ergometrie leitet sich vom griechischen „érgon“ für Arbeit und „métron“ für Maß ab und bedeutet übersetzt „Arbeitsmessung“.

Wie funktioniert ein Belastungs-EKG?

Das Schlagen des Herzens geht mit rhythmischer elektrischer Aktivität einher, die sich in Form eines Elektrokardiogramms (EKG) aufzeichnen lässt. Mithilfe eines EKGs kann der Arzt sehen, ob beispielsweise das Herz nicht ausreichend durchblutet ist oder unregelmäßig schlägt. Manchmal lassen sich im Ruhezustand keine Veränderungen nachweisen. Dann lohnt es sich, das Herz auf Trab zu bringen, um zu sehen, wie es sich unter Belastung verhält.

Wie ist der Ablauf eines Belastungs-EKGs?

Ein Belastungs-EKG läuft in der Regel folgendermaßen ab: Ihnen werden mehrere Elektroden auf Brust, Arme und Beine geklebt, die über Kabel mit einem Messgerät verbunden sind. Danach folgen Sie auf einem sogenannten Ergometer – dies kann ein Fahrrad-, Laufband- oder Handkurbelergometer sein – einem definierten Belastungsprotokoll. Hierzu wird die beim Fahren, Gehen oder Kurbeln erbrachte Leistung in Watt gemessen. Zu Beginn beträgt die Belastung meist 25 bis 30 Watt. Alle zwei Minuten erhöht sie sich um weitere 25 bis 50 Watt, indem entweder der am Fahrrad beziehungsweise an der Handkurbel eingestellte Widerstand ansteigt oder sich Geschwindigkeit und Neigungswinkel des Laufbands erhöhen.

Während der Untersuchung beobachtet der Arzt nicht nur das EKG, sondern er kontrolliert auch Ihren Blutdruck und Puls. Der Arzt beendet die Belastung, sobald Sie Ihre individuelle Puls-Obergrenze erreicht haben (Faustregel: 220 minus Lebensalter). Die Messung geht aber noch einige Minuten weiter, bis Puls und Blutdruck wieder ihren Ausgangswert erreicht haben. Insgesamt dauert ein Belastungs-EKG meist etwa 30 Minuten.

Welche Abbruchkriterien gibt es bei einem Belastungs-EKG?

Manchmal muss der Arzt die Ergometrie abbrechen, ohne dass Sie die angestrebte Puls-Obergrenze erreicht haben. Zu diesen Abbruchkriterien gehören beispielsweise:
- Brustschmerzen oder Atemnot
- Erschöpfung
- Blässe
- Schweißausbruch
- Anstieg des Blutdrucks auf > 240/120 mmHg
- Ausbleibender Blutdruckanstieg oder sogar Blutdruckabfall
- Veränderungen im EKG, die auf eine unzureichende Durchblutung des Herzmuskels hinweisen

Wie wertet der Arzt ein Belastungs-EKG aus?

Bei der Auswertung eines Belastungs-EKGs sucht der Arzt nach typischen Veränderungen in den abgeleiteten Herzstromkurven, die beispielsweise auf eine koronare Herzkrankheit oder Herzrhythmusstörungen hinweisen. Außerdem helfen die während der Ergometrie aufgezeichneten Blutdruckwerte sowie eventuell aufgetretene Beschwerden dem Arzt dabei, die körperliche Belastbarkeit zu beurteilen.

Welche Kleidung ist für ein Belastungs-EKG sinnvoll?

Da Sie sich beim Belastungs-EKG körperlich anstrengen, ist es sinnvoll, bequeme Kleidung zu tragen. Gut geeignet ist beispielweise leichte Sportbekleidung. Nehmen Sie auch ein Handtuch mit, falls Sie bei der Untersuchung ins Schwitzen kommen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für ein Belastungs-EKG?

Wenn das Belastungs-EKG medizinisch notwendig ist, übernimmt die Krankenkasse auch die Kosten dafür. Wenn Sie die Ergometrie aus anderen Gründen machen möchten, beispielsweise im Rahmen eines Fitnesstests oder einer Tauchtauglichkeitsuntersuchung, müssen Sie die Kosten selbst tragen.

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