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Herr Dr. Ruhnke, Frauenarzt / Gynäkologe à Berlin

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P. Jeckstat, Frauenarzt / Gynäkologe à Berlin

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Frau Priv.-Doz. Dr. Reles, Frauenarzt / Gynäkologe à Berlin

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Herr Dr. med. Schmid, Frauenheilkunde und Geburtshilfe à Berlin

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Herr Dr. Graffunder, Frauenarzt / Gynäkologe à Berlin

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Herr Dr. Maciejewski, Frauenarzt / Gynäkologe à Berlin

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Der Frauenarzt – Experte für Frauengesundheit

Frauenärzte sind die Ansprechpartner für alle Fragen rund um die weibliche Gesundheit. Sie werden auch als Fachärzte für Gynäkologie, oder kurz als Gynäkologen bezeichnet. Frauenärzte begleiten ihre Patientinnen oft von der Pubertät bis ins hohe Alter und sind daher wichtige Fachärzte für Mädchen und Frauen.


Wann sollte ein Mädchen das erste Mal zum Frauenarzt gehen?

Grundsätzlich gibt es kein festgelegtes Alter, ab dem Mädchen einen Gynäkologen oder eine Gynäkologin aufsuchen sollten. Unter bestimmten Umständen ist ein Besuch beim Frauenarzt jedoch sinnvoll und notwendig:


- Vor dem ersten Geschlechtsverkehr ist es ratsam, sich ausreichend über Verhütungsmethoden zu informieren. Frauen oder Mädchen können hierzu ihren Gynäkologen befragen. Notwendig wird ein Termin beim Frauenarzt, wenn es um hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille geht. Diese kann ohne eine Beratung und Untersuchung durch den Frauenarzt nicht verschrieben werden.
- Wird eine Schwangerschaft vermutet, kann der Frauenarzt mit einem Bluttest Gewissheit schaffen. Der Bluttest hat im Vergleich zu freiverkäuflichen Urintests eine sehr hohe Genauigkeit und zeigt zuverlässig an, ob eine Schwangerschaft vorliegt. Fällt die Untersuchung positiv aus, klärt der Gynäkologe zudem die werdende Mutter über den weiteren Verlauf und mögliche Risiken auf.
- Wenn die Periode bis zum 16. Lebensjahr noch nicht eingesetzt hat, hilft ein Besuch beim Gynäkologen oft, Fragen und Unsicherheiten diesbezüglich zu klären. Auch für ungewöhnliche Beschwerden wie starke Regelschmerzen, Zwischenblutungen, Schmerzen im Unterleib oder auffällig riechenden oder verfärbten Ausfluss ist der Frauenarzt Ihr Ansprechpartner.

Der erste Besuch beim Frauenarzt

Wenn Mädchen oder junge Frauen das erste Mal einen Gynäkologen aufsuchen, wird in einem ausführlichen Gespräch die Krankheitsgeschichte aufgenommen und Fragen zu wichtigen gesundheitlichen Aspekte gestellt. Dabei erfragt der Frauenarzt meist Details zur Periode, wie:

- wann die letzte Periode stattfand,
- ob sie regelmäßig einsetzt, ganz ausbleibt oder ob es Zwischenblutungen gibt,
- in welchen Abständen die Periode einsetzt,
- wie lange die Periode dauert, oder
- ob sie schmerzhaft ist.

Neben den Fragen zur Periode nimmt der Frauenarzt auch auf, wie die Frau verhütet, ob Krankheiten vorliegen und ob sie Medikamente einnimmt. Im Rahmen des Gesprächs mit dem Gynäkologen können auch sexuelle Probleme oder Fälle von sexuellem Missbrauch thematisiert werden.

Was macht ein Frauenarzt?

Frauenärzte sind generell für die Frauengesundheit zuständig. Dazu gehören Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane wie Scheide, Gebärmutter, Eierstöcke und Brüste. Darüber hinaus sind sie Experten für die Schwangerschaft und beraten Frauen vor und nach der Geburt sowie bei der Familienplanung. Außerdem wissen Fachärzte Rat bei Menstruationsbeschwerden und Problemen in den Wechseljahren, bei Akne und Migräne, beraten zu Verhütungsfragen und sind Ansprechpartner für sexuelle Probleme. Zusätzlich stellen Gynäkologen Rezepte für Verhütungsmittel wie die Pille aus und können schwangeren Frauen ein Beschäftigungsverbot zum Schutz des ungeborenen Kindes ausstellen.

Wie oft sollte man zum Frauenarzt?

Wie oft eine Untersuchung durch den Frauenarzt sinnvoll ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Wenn Sie beispielsweise schwanger sind, müssen Sie für die Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen in kurzen, regelmäßigen Abständen zum Frauenarzt. Generell wird allerdings empfohlen, dass Frauen ab 20 Jahren sich mindestens einmal im Jahr vom Gynäkologen untersuchen lassen. Dabei ist unter anderem die Früherkennungsuntersuchung auf Gebärmutterhalskrebs wichtig. Bei dem sogenannten Pap-Abstrich entnimmt der Gynäkologe mit einem Watteträger einen Abstrich aus dem Muttermund und dem Gebärmutterhals und untersucht diese auf Veränderungen. Dadurch lässt sich Gebärmutterhalskrebs in vielen Fällen frühzeitig erkennen. Bei Frauen ab 30 ist zudem eine jährliche Abtastung der Brüste und Achselhöhlen im Rahmen der Brustkrebsfrüherkennung empfohlen.

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