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Herr Dr. med. Schumacher, Neurologe à Berlin

Facharzt für Neurologie
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K. Nowak, Neurologe à München

Fachärztin für Neurologie
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Herr Dr. Dortmann, Neurologe à Köln

Facharzt für Neurologie
Justinianstraße 7
50679 Köln

Der Neurologe: Spezialist für Erkrankungen des Nervensystems

Fachärzte für Neurologie haben sich auf die Erkennung und Behandlung von Erkrankungen des Gehirns, der Sinnesorgane, des Rückenmarks und der Nerven spezialisiert. Darüber hinaus gehören zum Behandlungsspektrum von Neurologen unter anderem Krankheiten der Arterien und Venen des Nervensystems sowie Erkrankungen der Hirnhaut.

Wann sollte man einen Neurologen aufsuchen?

Neurologische Erkrankungen äußern sich durch vielfältige Symptome, da das Nervensystem zahlreiche Aufgaben und Funktionen im Körper übernimmt. Neurologische Beschwerden betreffen zum Beispiel folgende Bereiche des Körpers:

Gehirn-und Gleichgewichtsorgan: Hier können Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen,
Schwindel und Sinnesbeeinträchtigungen, Bewusstlosigkeit und Anfallsleiden sowie Konzentrations-, Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen auftreten. Außerdem können sich Erkrankungen dieser Organe durch Sprechstörungen, Veränderungen der Wahrnehmung und der räumlichen Orientierung sowie durch Kopfschmerzen und Gesichtsschmerzen bemerkbar machen.

Stütz- und Bewegungsapparat: Typische neurologische Symptome sind Schmerzen, Zittern, Schwächegefühle, Bewegungsstörungen und Lähmungen von Armen und Beinen, einzelner Gliedmaßen oder des Rumpfs.

Treten diese Symptome einzeln oder gebündelt auf, sollten Sie direkt einen Neurologen aufsuchen. Aufgrund großer Überschneidungen zwischen dem Fachgebiet der Neurologie und anderen medizinischen Disziplinen überweisen Sie im Zweifelsfall auch andere Fachärzte an einen Neurologen.

Welche Untersuchungen führt ein Neurologe durch?

Der Neurologe beginnt seine Untersuchung mit einem ausführlichen Gespräch (Anamnese). Um die Diagnose zu klären und weiterführende Untersuchungen zu erwägen, stellt Ihnen der Neurologe Fragen zu Ihren Beschwerden. In der anschließenden neurologischen Untersuchung prüft er ausführlich alle Teile des Nervensystems auf Funktionsabweichungen und Ausfälle hin. Auch eine allgemeine ärztliche Untersuchung ist oft Teil des neurologischen Checks. Im Weiteren führt der Neurologe gezielt folgende Untersuchungen durch:

- Untersuchung der Hirnnerven: Hierbei prüft der Neurologe die Fähigkeit zu sehen, zu hören, zu riechen und zu schmecken. Auch Augenbewegungen, Gesichtsmimik sowie Schlucken und Sprechen werden untersucht. Bei Erkrankungen oder Verletzungen der Hirnnerven lassen sich entsprechende Störungen über Funktionstests aufdecken.
- Reflexprüfung: In dieser Untersuchung prüft der Facharzt für Neurologie, ob die Nerven Reize ungehindert weiterleiten. Der Neurologe klopft beispielsweise mit einem Reflexhammer auf die Sehne des Knies. Normalerweise streckt sich dabei das Bein reflexartig. Wird das Bein nicht gestreckt, ist die Reizleitung gestört.
- Untersuchung des motorischen Systems: Im Rahmen dieser Untersuchung beurteilt der Neurologe die Funktionen des Bewegungsapparats und der Muskulatur des Patienten. Durch eine Reihe unterschiedlicher Bewegungsprüfungen kann er eine verminderte Muskelkraft und Lähmungen der Muskulatur erkennen.
- Koordinationsprüfung: Um das Zusammenspiel mehrerer Muskeln zu prüfen, wendet der Facharzt für Neurologie sogenannte Zielversuche an. Beispielsweise muss der Patient seinen Zeigefinger in großem Bogen auf seine Nase zuführen (Finger-Nase-Versuch) oder alternativ die Ferse eines Beines zum Knie des anderen Beines führen (Knie-Hacken-Versuch). Außerdem testet der Neurologe, ob der Patient auch mit geschlossenen Augen stehen und gehen kann (Romberg-Stehversuch bzw. Unterberger-Tretversuch).
- Sensibilitätsprüfung: Mit dieser Untersuchung prüft der Neurologe, ob Patienten Berührungen, Temperaturen oder Schmerzen wahrnehmen. Dazu legt er leicht angewärmte oder kühle Gegenstände auf die Haut des Patienten. Alle Tests werden im Seitenvergleich bewertet.
- Prüfung der kognitiven Funktionen: Der Neurologe prüft die Leistung des Gehirns anhand der Sprache und allgemeinen Rechenfähigkeiten.
- Feststellung des psychischen Befundes: Neurologische Erkrankungen werden teilweise von psychischen Beeinträchtigungen begleitet. Diese äußern sich zum Beispiel durch eingeschränkte Merkfähigkeit oder verminderte Konzentration. Der Neurologe verwendet unter anderem Gedächtnistests, um den psychischen Zustand zu beurteilen.
- Weiterführende Untersuchungen: Abhängig von den Beschwerden kann der Neurologe zusätzliche Untersuchungen veranlassen. Dazu gehören unter anderem Labortests, Ultraschall, Computertomografie (CT), Magnetresonanztomografie (MRT), Elektroenzephalografie (EEG) und die Elektromyografie (EMG).

Mithilfe dieser umfassenden Untersuchungsmethoden können Neurologen mögliche neurologische Beeinträchtigungen, wie die Alzheimer-Erkrankung und andere Demenzen, das Parkinson-Syndrom, Multiple Sklerose (MS), ein Schädel-Hirn-Trauma, einen Schlaganfall und weitere Erkrankungen, abklären.

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