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Schuppenflechte / Psoriasis: Finden Sie den richtigen Spezialisten und buchen Sie online einen Termin

M. Bours, Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten à Moers

Frau Maren Bours

Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
Neumarkt 15-17
47441 Moers
Kassenpatienten, Privatpatienten und Selbstzahler
R. Jablonka, Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten à Gelsenkirchen

Herr Robert Jablonka

Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten
Essener Str. 48 Gelsenkirchen-West
45899 Gelsenkirchen
Kassenpatienten, Privatpatienten und Selbstzahler
Frau Dr. med. Wahlländer, Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten à Gmund am Tegernsee

Frau Dr. med. Elfi Wahlländer

Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
Tegernseer Str. 3
83703 Gmund am Tegernsee
Kassenpatienten, Privatpatienten und Selbstzahler
Herr Dr. Chen, Facharzt für Dermatologie und Venerologie à Düsseldorf

Herr Dr. Ko-Ming Chen

Facharzt für Dermatologie und Venerologie
Liesegangstraße 16
40211 Düsseldorf
Nur Privatpatienten und Selbstzahler
Frau Dr. med. Hecker, Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten à Köln

Frau Dr. med. Christina Hecker

Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
Genovevastraße 3
51065 Köln
Kassenpatienten, Privatpatienten und Selbstzahler
Frau Dr. med. Semmler, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie à Potsdam

Frau Dr. med. Christina Semmler

Fachärztin für Dermatologie und Venerologie
Berliner Straße 131
14467 Potsdam
Kassenpatienten, Privatpatienten und Selbstzahler
Frau Dr. med. Reinhold, Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten à München

Frau Dr. med. Josephin Reinhold

Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
Candidplatz 11
81543 München
Kassenpatienten, Privatpatienten und Selbstzahler
Frau Dr. med. Roesler, Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten à Berlin

Frau Dr. med. Brigitte Roesler

Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
Lietzenburger Straße 53
10719 Berlin
Nur Privatpatienten und Selbstzahler
Frau Dr. med. Schäfer, Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten à Stuttgart

Frau Dr. med. Juliane Schäfer

Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
Theodor-Heuss-Straße 8
70174 Stuttgart
Kassenpatienten, Privatpatienten und Selbstzahler
Frau Dr. med. Tsvetanova-Radeva, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie à Bonn

Frau Dr. med. Ani Tsvetanova-Radeva

Fachärztin für Dermatologie und Venerologie
Friedrich-Breuer-Straße 74
53225 Bonn
Kassenpatienten, Privatpatienten und Selbstzahler

Schuppenflechte: eine dauerhafte Hautveränderung

Die Schuppenflechte ist eine entzündliche Erkrankung, die chronisch verläuft. Sie ist vor allem genetisch bedingt, nicht ansteckend und verläuft typischerweise in Schüben. Bei einer Schuppenflechte treten unterschiedlich starke Hautprobleme, wie rötliche, schuppende Haut, auf. Die auch als Psoriasis bekannte Krankheit verläuft in einigen Fällen gänzlich ohne Veränderungen der Haut. Dann sind andere Teile des Körpers, wie Gelenke und Nägel, entzündet. Bislang ist eine Schuppenflechte nicht heilbar.

Wie entsteht Schuppenflechte?

Die oberste, schützende Hautschicht wird zum größten Teil von hornbildenden Zellen, den sogenannten Keratinozyten, gebildet. Diese Zellen teilen sich fortwährend und sorgen so dafür, dass die äußeren abgestorbenen Hautzellen ersetzt werden. Bei einer Psoriasis ist dieser Vorgang allerdings gestört und die Hautzellen entwickeln sich sehr viel schneller. Der Körper ist nicht mehr in der Lage, tote Hautzellen so schnell abzustoßen, wie sie gebildet werden. An den betroffenen Stellen verdickt sich dann die Haut und es entstehen Hautschuppen. Die Ursache für diese Entwicklung ist eine fehlerhafte Reaktion des Immunsystems – provoziert durch verschiedene Entzündungsprozesse. In der Folge ist die Haut stärker durchblutet und erscheint gerötet.

Woran erkennt man eine Schuppenflechte und wo tritt sie auf?

Von den verschiedenen Arten von Psoriasis tritt in den häufigsten Fällen die Psoriasis vulgaris auf. Bei dieser Form der Schuppenflechte ist die Haut an betroffenen Stellen stark gerötet. Die veränderten Hautareale erscheinen silbrig glänzend und sind leicht erhaben. Diese sogenannten Plaques sind unterschiedlich groß, meist zwischen einem bis über zehn Zentimeter im Durchmesser. Sie sind klar begrenzt und schuppen stark (Plaque-Psoriasis).
Solche Plaques treten in unterschiedlicher Zahl und an unterschiedlichen Stellen des Körpers auf. Besonders die Kopfhaut und das Gesicht sowie die Ellbogen, die Knie und der Rücken sind häufig von einer Schuppenflechte betroffen. Bilden sich Plaques an Händen und Füßen, ist die betroffene Haut häufig sehr trocken und tendiert dazu, einzureißen. Von den entzündeten Bereichen geht starker Juckreiz aus. Durch häufiges Kratzen wird die Haut verletzt. Kontakte mit reizenden Stoffen, wie Reinigungsmittel oder Fruchtsäure sowie starke Dehnung dieser Hautareale, sind dann sehr schmerzhaft.

Weitere Formen der Schuppenflechte sind die Psoriasis intertriginosa oder auch Psoriasis inversa. In diesen Fällen sind Hautfalten, beispielsweise in der Leisten- oder Gesäßgegend, aber auch die Achselgegend, die Genitalregion oder bei Frauen der Bereich unter und zwischen den Brüsten von einer Schuppenflechte betroffen. Da die Haut in diesen Bereichen eher feucht ist, bilden sich hier keine Schuppen und es bilden sich kaum Plaques.

Sind Nägel an Händen und Füßen von einer Psoriasis betroffen (Nagelpsoriasis), entstehen teilweise Dellen im Nagel (Tüpfelnagel) oder ein Nagel verdickt und verfärbt sich gelblich-braun (Ölnagel). Bei der Psoriasis pustulosa bildet die Haut Bläschen, die zum Teil mit Eiter gefüllt sind.

Wie wird eine Schuppenflechte behandelt?

Abhängig davon, wie stark die Schuppenflechte ausgeprägt ist, gibt es verschiedene Möglichkeiten, sie zu behandeln.

- Hautpflege (Basistherapie): Um die Haut geschmeidig zu halten, werden rückfettende, teilweise harnstoffhaltige Salben, Cremes und Lotionen angewendet. Geeignete Präparate wirken lindernd auf den Juckreiz und schützen die Haut vor Verletzungen.

- Äußerliche Behandlung: Im Rahmen der sogenannten topischen Therapie werden kortisonhaltige Präparate oder Vitamin-D3-Analoga, ebenfalls in Form von Salben, Cremes und Lotionen, auf betroffene Hautareale aufgetragen.

- Lichttherapie: Ultraviolettes Licht (UV-Licht) wirkt entzündungshemmend auf die Haut und verlangsamt die Zellteilung. Wenn eine äußerliche Behandlung nicht ausreicht, können Plaques regelmäßig mit UV-Licht bestrahlt werden.

- Medikamentöse Therapie: Bei mittelschwerer und schwerer Psoriasis werden Medikamente eingenommen oder durch Spritzen verabreicht, um unter anderem die überschießende Reaktion des Immunsystems einzudämmen.

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