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Kassenpatienten, Privatpatienten und Selbstzahler
Frau Dr. Küchmeister, Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten à Bargteheide

Frau Dr. Beate Küchmeister

Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten
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22941 Bargteheide
Kassenpatienten, Privatpatienten und Selbstzahler

Tropenmediziner: Beratung und Schutz bei Reisen in ferne Länder

Einige Erkrankungen kommen vorwiegend oder sogar ausschließlich in tropischen und subtropischen Klimazonen vor oder verbreiten sich von dort in andere Regionen. Die Tropenmedizin erforscht die Ausbreitung dieser Krankheiten und hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Krankheiten vorzubeugen oder sie entsprechend zu behandeln.

Was ist ein Tropenmediziner?

Ein Tropenmediziner ist ein Facharzt mit der Zusatz-Weiterbildung Tropenmedizin. Damit hat er sich darauf spezialisiert, tropische und subtropische Erkrankungen (Tropenkrankheiten) zu erforschen, zu erkennen und zu behandeln.

Durch zunehmenden Ferntourismus und Migrationen und damit importierter Tropenkrankheiten in die außertropischen Länder ist die Tropenmedizin auch Teil der Reisemedizin und der staatlichen Seuchenbekämpfung.

Zu den Aufgabengebieten eines Tropenmediziners zählen das Erkennung und Behandlung von Tropen- und Reisekrankheiten einschließlich bakterieller, viraler, mykotischer und parasitärer Infektionen und Gifttierunfälle; die medizinische Beratung vor Reisen und Auslandseinsätzen einschließlich Prophylaxemaßnahmen und Impfungen; die Beschäftigung mit der Gesundheitswissenschaft in tropischen, subtropischen Ländern und Entwicklungsländern sowie mit arbeits- und umweltmedizinischen Aspekten des Auslandes einschließlich Vorsorge- und Tauglichkeitsuntersuchungen; die Entscheidung und Begründung zu Untersuchungen und Behandlungen, sachgerechte Probengewinnung und -behandlung für Laboruntersuchungen und Einordnung der Ergebnisse in das jeweilige Krankheitsbild oder auch der Nachweis von Protozoen, Würmern und Parasiten unter dem Mikroskop.

Was machen Tropenmediziner?

Gerade Reisen in tropische und subtropische Länder bergen gesundheitliche Gefahren. Der Grund sind besondere klimatische Verhältnisse wie etwa große Hitze oder Luftfeuchtigkeit, ein oft niedrigerer hygienischer Standard und das Vorkommen spezifischer Krankheitserreger. Etwa die Hälfte der Reisenden in solche Länder erkrankt während oder nach der Reise und etwa jeder Zehnte muss wegen gesundheitlicher Probleme einen Arzt aufsuchen. Am häufigsten sind Darminfektionen, allerdings erkranken auch jedes Jahr allein in Deutschland mindestens 550 deutsche Urlauber an Malaria; etwa 0,5 bis 1 Prozent der Malariaerkrankungen verlaufen tödlich.

Wer in ein risikoreiches Gebiet reisen möchte, sollte sich also vorher von einem Tropenmediziner umfassend beraten lassen, wie er sich vor Infektionen schützen kann. Dazu zählen bestimmte Reiseimpfungen und Vorbeugemaßnahmen (z.B. Malaria-Prophylaxe), aber auch Verhaltensregeln wie konsequenter Mückenschutz, Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene am Reiseort.

Wann sollte man zum Tropenmediziner gehen?

Welchen gesundheitlichen Risiken man bei einer Reise ausgesetzt ist, welcher Impfschutz empfehlenswert beziehungsweise vorgeschrieben ist, hängt entscheidend vom Reiseziel, der Reisezeit und der Art der Reise ab. Eine Beratung ist vor allem empfehlenswert bei Reisen nach Afrika, Asien, Südamerika und Mittelamerika.

Zu den Schutzmaßnahmen für diese Länder zählen in der Regel eine Malariaprophylaxe, Impfungen gegen Malaria, Gelbfieber, Typhus, Cholera und Hepatitis A.

Auch Reiserückkehrer können sich zur Sicherheit bei einem Tropenmediziner auf eine Infektionskrankheit hin untersuchen lassen. Bei Beschwerden nach Reiserückkehr sollte eine solche Untersuchung möglichst sofort erfolgen.

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