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Zahnschmerzen: Wenn es zieht und pocht

Ein starkes Ziehen beim Biss ins Marmeladenbrot, Zahnschmerzen beim Trinken oder ein hämmerndes Pochen im Mundraum, das einem nachts den Schlaf raubt – Zahnschmerzen sind äußerst unangenehm. Um diese Schmerzen zu lindern, ist es wichtig, die genaue Ursache zu kennen.

Wie entstehen Zahnschmerzen?

Die Ursachen für Zahnschmerzen sind vielfältig. Sie reichen von kranken Zähnen über entzündetes Zahnfleisch bis hin zu Problemen mit dem Kiefer oder Knochen.

Häufige Gründe für Zahnschmerzen sind:

- Karies
- Zahnfleischschwund (Parodontitis, Parodontose)
- Zahnfleischentzündung (Gingivitis)
- freiliegende Zahnhälse (Dentinhypersensibilität)
- wachsende Weisheitszähne
- Zahnwurzelentzündung (Pulpitis)

Karies, Parodontitis und Zahnfleischentzündung sind meist die Folge unzureichender Mundhygiene. Essensreste und Bakterien bilden im Mund einen Belag (Plaque), der sich auf Zähnen und Zahnfleisch ablagert. Dringen die Bakterien in den Zahnschmelz ein, entsteht ein Loch im Zahn (Karies). Sie können auch zu Entzündungen am Zahnfleisch führen, was sich durch gerötetes, geschwollenes Zahnfleisch sowie Zahnfleischbluten (Gingivitis) äußert. Unbehandelt kann sich eine Gingivitis zu einer Entzündung des Zahnbetts (Parodontitis) entwickeln und sich auf den Kieferknochen (Zahnhalteapparat) ausweiten. Somit kann eine Parodontitis schlimmstenfalls zum Zahnverlust führen.

Eine weitere häufige Ursache von Zahnschmerzen sind freiliegende Zahnhälse: Mit zunehmendem Alter zieht sich das Zahnfleisch zurück, dann liegen die feinen Kanäle zum Zahnnerv frei (Dentinhypersensibilität). Die Folge: ein blitzartiger, stechender Schmerz, wenn Sie Kaltes, Heißes oder Süßes essen.

Bei vielen Menschen verursacht auch das Wachstum der hintersten Backenzähne (Weisheitszähne) Beschwerden. Meist brechen sie im Alter von 18 bis 25 Jahren in die Mundhöhle durch. Doch nicht alle Menschen haben Weisheitszähne.

Ist die Zahnwurzel beziehungsweise das darum liegende Gewebe entzündet, sind eine erhöhte Hitze- oder Kälteempfindlichkeit, Berührungsschmerzen oder auch Schwellungen im Kiefer die Folge. In der Regel haben Karies oder Parodontitis eine solche Zahnwurzelentzündung (Pulpitis) ausgelöst, wenn Bakterien über den Zahnschmelz bis zum Zahnnerv gelangen. Auch bei Wunden im Kiefer nach Schlägen oder Stürzen können Zahnwurzelentzündungen auftreten.

Was viele nicht wissen: Auch Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen, eine Erkältung oder eine Nasennebenhöhlenentzündung können Zahnschmerzen hervorrufen. Da eine Verbindung zwischen Zahnwurzel im Oberkiefer und den Kieferhöhlen besteht, kann es sein, dass eine entzündete Nasennebenhöhle ein Schmerz- oder Druckgefühl an den oberen Zähnen auslöst.
Darüber hinaus kann Stress Schmerzen verstärken und auch verursachen: Der erhöhte Puls führt zu einer stärkeren Durchblutung der schmerzenden Region, ein stärkeres Pochen ist die Folge. Eine erhöhte Anspannung führt oft auch zu nächtlichem Zähneknirschen, was die Zahnsubstanz angreift und die Kaumuskulatur beeinträchtigt.

Was kann man bei Zahnschmerzen tun?

Bei Zahnschmerzen erst einmal abzuwarten, ist keine gute Idee. Auch wenn die Ursache vermeintlich harmlos ist und etwa eine Erkältung „auf den Zahn drückt“.
Gehen Sie lieber einmal zu viel zum Zahnarzt, denn um wirklich Abhilfe zu schaffen und nicht nur Symptome zu unterdrücken, muss man die genaue Ursache der Zahnschmerzen kennen.

Bis zum Arztbesuch können Sie versuchen, die Schmerzen selbst zu lindern:

- Vermeiden Sie Stress, der das Schmerzempfinden erhöht.
- Vermeiden Sie Wärme bei Zahnschmerzen, da sich vorhandene Bakterien dadurch besser vermehren. Stattdessen kühlen Sie die betroffene Stelle lieber mit einem Eispack kühlen.
- Halten Sie ein Zwiebelsäckchen mit kleingehackten Zwiebeln an der schmerzenden Stelle auf die Wange. Zwiebeln wirken schmerzstillend und haben eine antibakterielle Wirkung.
- Legen Sie eine Gewürznelke in die nähere Umgebung des schmerzenden Zahns.
- Spülen Sie den Mund mit einer Salzlösung, denn Salz hilft gegen Infektionen. Behalten Sie dazu einen kleinen Schluck für circa zwei Minuten im Mund.

Wann sollte man mit Zahnschmerzen zum Zahnarzt gehen?

Sowohl bei länger anhaltenden, wiederkehrenden als auch starken akuten Schmerzen, gegebenenfalls verbunden mit Schwellungen oder Fieber, ist ein Zahnarztbesuch ratsam. Denn je länger die Schmerzen andauern, desto eher können etwa Bakterien über den Zahn in die Blutbahn und von dort aus in den gesamten Körper gelangen.
Der Zahnarzt wird die genaue Ursache abklären und eine entsprechende Behandlung durchführen oder eine Therapie einleiten. Welche genau zum Einsatz kommt, ist abhängig von der Schmerzursache.

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